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  • AutorenbildSascha Werner

Alte Technik ... oder es muss nicht immer das neuste sein....

Hallo liebe Fotografie-Enthusiasten,

heute möchte ich mit euch über ein Thema sprechen, das besonders Anfänger oft übersehen: Die Tatsache, dass es nicht immer die neuste Kamera sein muss, um großartige Fotos zu machen.

In der heutigen Zeit, in der jedes Jahr neue Kameramodelle auf den Markt kommen, die mit beeindruckenden Spezifikationen und innovativen Funktionen locken, kann es leicht passieren, dass wir uns vom Glauben leiten lassen, dass nur die neuste Technologie wirklich gute Ergebnisse liefern kann. Aber lasst mich euch versichern, dass das nicht der Fall ist. Ich selbst bin gerne auch mal mit der alten D700 oder sogar 300 unterwegs. Die sind robust.

Ein guter Fotograf zu sein, bedeutet viel mehr als nur die neuste Kamera zu besitzen. Es geht darum, das Handwerk zu beherrschen, das Licht zu verstehen, Kompositionen zu gestalten und den Moment einzufangen. Diese Fähigkeiten sind unabhängig von der Kamera, die wir verwenden.




Besonders Anfänger machen oft den Fehler, unheimlich viel Geld in Ausrüstung zu stecken, anstatt sich ausreichend mit der Theorie und den Grundlagen der Fotografie zu beschäftigen. Sie sind oft schnell dabei, das neuste Modell zu kaufen, in der Hoffnung, dass es ihre Fotos automatisch besser macht. Aber die Wahrheit ist, dass die Ausrüstung nur ein Werkzeug ist, und das Wichtigste ist, wie man dieses Werkzeug einsetzt.

Als Fotograf nutze ich gerne auch ältere Technik, besonders weil viele Funktionen moderner Kameras vom klassischen Fotografen nicht gebraucht werden, ich zum Beispiel brauche kein 4K Video oder schon in der Kamera KI Algorithmen welche meine Bilder bereits bearbeiten. Oft sind es die einfachen und bewährten Funktionen, die uns helfen, das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Und was ist mit dem Studio? Auch hier gilt: Die neuste Technik ist nicht immer notwendig. Natürlich können High-End-Kameras und teure Lichtausrüstungen dabei helfen, professionelle Ergebnisse zu erzielen, aber sie sind nicht die einzige Möglichkeit. Mit ein wenig Kreativität und Know-how kann man auch mit einfacheren Ausrüstungen erstaunliche Ergebnisse erzielen.




Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Investition in Objektive. Während viele Fotografen viel Geld für den neuesten Kamerabody ausgeben, vernachlässigen sie oft die Bedeutung hochwertiger Objektive. Aber die Wahrheit ist, dass Objektive einen viel größeren Einfluss auf die Bildqualität haben als die Kamera selbst. Es lohnt sich also, hier etwas mehr zu investieren.

Und wenn es um den Kauf von Ausrüstung geht, empfehle ich euch, den Gebrauchtmarkt im Auge zu behalten. Dort kann man oft tolle Schnäppchen machen und hochwertige Kameras und Objektive zu einem Bruchteil des Neupreises finden.


Zusammengefasst: Es ist nicht immer die neuste Kamera oder die teuerste Ausrüstung, die die besten Fotos macht. Viel wichtiger ist es, das Handwerk zu beherrschen, die Kunst der Fotografie zu verstehen und seine Fähigkeiten ständig zu verbessern. Also lasst euch nicht von Marketing-Hype und technologischem Schnickschnack blenden, sondern konzentriert euch darauf, eure Fähigkeiten als Fotografen zu entwickeln und die Welt durch eure Linse zu sehen.

Und denkt daran, dass auch ältere Technik ihren Reiz hat, sei es im Studio oder unterwegs. Vielleicht entdeckt ihr sogar, dass ältere Objektive vom Gebrauchtmarkt eine besondere ästhetische Qualität in eure Bildgestaltung bringen. Zusätzlich empfehle ich euch, euch auch mit Bildbearbeitung auseinanderzusetzen, um eure Fotos noch weiter zu verbessern und eurer Kreativität freien Lauf zu lassen.



In diesem Sinne wünsche ich euch allen weiterhin viel Spaß beim Fotografieren und Entdecken neuer Perspektiven!

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